Weiße Straßen mit Meerblick – alvento präsentiert Bibbona, ein Paradies für Gravel-Fans
Manchmal braucht es nicht mehr als ein Gravelbike, ein freies Wochenende und eine gute Idee. alvento, das italienische Cycling-Magazin mit Hang zu leisen Abenteuern und starken Geschichten, liefert genau das. Als Routen-Creator denkt alvento Gravel nicht in Segmenten, sondern in Stimmungen: wenig Lärm, viel Gefühl, saubere Linien zwischen Schotter, Meer und Alltagspause. Ein „State of Mind“ auf zwei Rädern, direkt aus Italien.
Diese Collection führt dich nach Bibbona, dorthin, wo weiße Schotterstraßen Richtung Meer rollen, die Hügel sanft drücken und der Kopf schneller abschaltet als der Tacho zählt. Strade bianche, Pinien, Staub an den Beinen, Salz in der Luft. Keine Extreme, sondern Flow. Genau diese Art von Gravel-Wochenende, bei dem man freitags ankommt und sonntags nicht mehr weiß, welcher Wochentag eigentlich ist. Kleine Flucht aus dem Büroalltag inklusive 🌊
Mehr Inspiration von alvento findest du hier: GravelDeluxe über Italy Unknown, Dolomiten-Edition und Salento Trail.
Und natürlich direkt bei den Machern: alvento Destinations, Website, Instagram, Facebook.
Anello della Macchia della Magona (46,9 km | 03:21 | 700 m) Der erste von drei faszinierenden Rundwegen, die im wunderschönen Bibbona starten und enden, ist der Macchia della Magona gewidmet, denn in diesem Naturschutzgebiet verbringst du den größten Teil des Tages. Nach dem Besuch des schönen Casale Marittimo geht's auf den Passo del Terminino, über eine graue Straße (etwas dunkler als die weißen Straßen von Siena, aber genauso cool), die noch Spuren einer alten Römerstraße zeigt. Hier bist du schon in der Macchia, einem echten Paradies für Gravel-Fans. Die Anstiege und Abfahrten im Park machen richtig Spaß, und die Rückfahrt nach Bibbona, vielleicht bei Sonnenuntergang, führt durch eine atemberaubende, typisch toskanische Landschaft. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, um mit dem Graveln anzufangen.
Anello di Querceto (87,0 km | 07:51 | 1.430 m) Diese zweite Runde hat ihren Namen von dem charmanten Dorf Querceto, einem der vielen magischen Orte in dieser Gegend. Der Tag beginnt mit etwa zwanzig ziemlich flachen Kilometern durch den kühlen Pinienwald zwischen Marina di Bibbona und Marina di Cecina. Der erste von drei Anstiegen des Tages beginnt in Giardino und führt bis auf 597 Meter zum Poggio Malconsiglio. Der letzte Teil ist ziemlich anstrengend, aber wenn du die Windräder erreichst, kannst du einen einzigartigen Blick auf die Etruskische Küste genießen.
Der zweite Anstieg des Tages ist derjenige, auf dem du etwa auf halber Strecke Querceto findest. Halte in diesem kleinen Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, so lange an, wie du möchtest. Die Rückfahrt nach Bibbona, nicht ohne einen letzten Anstieg – den kürzesten, aber auch den steilsten –, führt dich bis in die Nähe der Mühle Cardellino, einem der Wahrzeichen dieses bezaubernden Dorfes.Rundweg Poggio alla Nocca (108 km | 08:01 | 1.920 m) Das Beste zum Schluss: die längste Tour, ein echtes Gravel-Vergnügen: über hundert Kilometer, fast 2.000 Höhenmeter, Spaß garantiert. Nach einer kurzen, aber beeindruckenden Passage durch den Pinienwald geht es durch La California. Dieser Ortsteil der Gemeinde Bibbona ist, abgesehen von seinem Namen, dafür bekannt, dass Paolo Bettini und sein Neffe Francesco hier aufgewachsen sind. Der erste war einer der besten Radfahrer der Welt, zweimaliger Weltmeister, der zweite ist einer der bekanntesten Gravel-Fahrer Italiens. Ein echtes Highlight des Tages sind die Serpentinen von Micciano, die es bergab zu bewältigen gilt, und der schöne Anstieg nach Libbiano. Nach diesem charmanten Dorf kommst du ins Naturschutzgebiet Monterufoli-Caselli, ein weiteres fantastisches Gravel-Paradies. Der letzte Anstieg führt dich zum besten Aussichtspunkt der Gegend, Poggio alla Nocca: Einige der besten Weine der Welt werden in den Weinbergen produziert, die du von hier aus sehen kannst.
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