Far West Sardinien Bikepacking Weekend - Italy Unknown
Wenn man die Leute von alvento fragt, ist Radfahren kein Sport, sondern ein „State of Mind“. Und genau dieses Gefühl bringen sie jetzt mit in unsere neue Collection: Einmal quer durch den wilden Westen Sardiniens. Schnappt euch das Gravelbike und macht euch bereit für eine Reise, die sich fast wie ein Abenteuer aus einem alten Reisebuch anfühlt – zwischen uralten Nuraghen-Ruinen, knackigen Anstiegen und Küstenabschnitten, die so spektakulär sind, dass man fast vergisst, dass die Waden gerade brennen.
Von den traumhaften Buchten bei La Pelosa bis zu den magischen Salinen bei Cagliari erwartet euch alles, was das Gravel-Herz begehrt: abwechslungsreicher Untergrund, mal sanfte Küstenstraßen, mal ordentlich Höhenmeter und immer diese ganz besondere, fast mythologische Stimmung der Insel. Kleiner Tipp: Zwischen Guspini und Portoscuso solltet ihr eure Vorräte im Blick behalten, damit die Tour nicht vorzeitig im Hunger-Koma endet. 🚲 Mehr Inspiration von den italienischen Entdeckern findet ihr auch in unseren bisherigen Features zu den Dolomiten, Süditalien und Norditalien. Checkt die neuesten Stories von alvento auf Instagram oder Facebook!
- Etappe 1: Porto Torres nach Bosa – Destinations Sardinia ** (134,1 km | 05:58 | 1.326 m) Die Fähre legt in Porto Torres an – egal, ob du gerade aus Civitavecchia, Genua oder von den Küsten Frankreichs und Spaniens kommst. Dein Abenteuer startet direkt hier. Du steuerst auf die nordwestliche Spitze Sardiniens zu, durch eine der beeindruckendsten Landschaften der Insel. Der Weg führt dich zum Strand La Pelosa in Stintino, mit dem unvergleichlichen Blick auf die Insel Asinara. Der ideale Moment, um kurz den Reifen stehen zu lassen und die Beine im Meer abzukühlen. Aber die Küste bleibt nicht flach: Die Route fordert dich mit ständigen Anstiegen und rasanten Abfahrten, die immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die wilde Natur offenbaren. Schließlich rollst du in Bosa ein, dort, wo der Fluss Temo ins Meer mündet. Vielleicht entdeckst du sogar Boote auf der einzigen schiffbaren Wasserstraße der gesamten Insel.
- Etappe 2: Bosa nach Guspini – Destinations Sardinia ** (122,8 km | 05:14 | 914 m) Die zweite Etappe rollt an. Schon früh passierst du Tresnuraghes, wo die alten, kegelförmigen Nuraghen-Strukturen aus der Zeit vor 3.000 Jahren aus dem Boden ragen. Auch wenn heute nur noch eine der drei Strukturen die Landschaft prägt, ist die Geschichte der Nuraghen-Kultur überall spürbar. Der Weg führt dich hoch zum heutigen Höhepunkt: dem malerischen Cuglieri. Von dort aus geht es im Flow hinunter Richtung Cabras und Oristano. Die Strecke zieht dich durch eine Landschaft voller Teiche und Lagunen nach Süden. In Guspini legst du einen kurzen Zwischenstopp ein, direkt vor den Toren von Villacidro. Auch wenn die Tour diesen Ort nicht berührt, ist er Radsport-Fans als Heimat des italienischen Profis Fabio Aru ein Begriff.
- Etappe 3: Guspini zur Insel San Pietro – Destinations Sardinia ** (86,3 km | 04:22 | 1.417 m) Die dritte Etappe fordert dich direkt: Erst geht es hoch zum Pass Genna 'e Frongia, dann weiter nach Bidderdi. Danach kommt der Flow – eine lange, kurvenreiche Abfahrt schießt dich Richtung Meer, entlang der malerischen Küstenstraße bei Buggerru. Rechts von dir laden kleine Pfade zu versteckten Buchten ein; Masua liegt dir direkt gegenüber dem imposanten Pan di Zucchero zu Füßen. Zwischen Gonnesa und Portoscuso sicherst du dir deine Vorräte, bevor die halbstündige Fähre dich nach San Pietro bringt. Auf der Insel Carloforte spürst du genau das, was Ernesto Franco in „Storie fantastiche di isole vere“ beschreibt: Die faszinierende Kultur einer Insel, die zwischen Tunesien und Sardinien schwebt.
- Etappe 4: Von der Insel San Pietro nach Cagliari – Destinations Sardinia ** (143,1 km | 06:16 | 754 m) Lass die Zeit auf San Pietro einfach stehen. Nimm dir ein, zwei Tage extra, um die wilde Landschaft und die einsamen Strände voll aufzusaugen. Dann heißt es: Ab aufs Boot Richtung Calasetta. Sant'Antioco empfängt dich mit einem absoluten Highlight – der Radweg entlang der schmalen Landenge ist pure Gänsehaut und einer der unvergesslichsten Momente der gesamten Route. Von hier aus rollst du Richtung Cagliari. Zwischen Domus de Maria und Pula erwartet dich der letzte, spektakuläre Küstenabschnitt. Dein Weg führt dich durch die Saline Conti Vecchi – ein magischer, vom FAI verwalteter Ort, der besonders im goldenen Licht des Sonnenuntergangs oder an klaren Tagen alles andere überstrahlt.
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