24x Alpine Gravel in der schweiz

Wenn jahrelange Bikepacking-Erfahrung auf pure Leidenschaft trifft, landet genau dieser Content auf unserer Plattform. Rainer und Roland von Gravelpacking bringen mit ihrem Know-how – inklusive zertifiziertem Swiss Cycling Guide – das alpine Feeling direkt zu uns. Wer die Schweiz nicht nur sehen, sondern auf zwei Rädern durchqueren will, findet in ihrer neuen Collection "24x Alpine Gravel" das perfekte Match. Wer schon ihre Bücher kennt Gravelpacking AlpenCross oder die Gravelpacking Schweiz kennt, weiß: Die beiden wissen genau, wo der Schotter am besten fließt.

Es geht hoch, es geht schmal und es geht ordentlich über Schotter – von markanten Gipfeln wie dem Vilan bis zu legendären Übergängen wie dem Chinzig Kulm. Die Routen führen über einsame Hochebenen und alte Passstraßen, die perfekt für echte Bergtouren sind. Wer den Flow in den Schweizer Alpen sucht, findet bei den beiden auf Komoot oder Instagram die ideale Inspiration für das nächste Abenteuer 🏔️.

  • Alpine Gravel Faucille (81.5 km | 05:46 | 1,610 m) Der Start in Nyon ist noch ruhig, fast unspektakulär. Doch keine Täuschung: Nach wenigen Minuten wird es grün und die Steigung nimmt zu. Wir rollen durch Weinberge und kleine Jura-Dörfer, bis wir die französische Seite des Massivs erreichen. Von hier oben wirkt der Jura plötzlich gewaltig – viel massiver, als er von unten aussah.
    Nach dem Col de la Faucille entfaltet die Tour ihren vollen Flow. Einsame Straßen, weite Jura-Plateaus und perfekter Schotter unter den Reifen. Immer wieder öffnen sich die Ausblicke: Über den Genfersee schweift der Blick nach Genf und direkt zum Mont-Blanc-Massiv, das von hier oben fast zum Greifen nah wirkt.
    Die Rückfahrt Richtung Genf fordert uns. Es wird hart, es wird holprig, aber das Abenteuer hält uns am Ball. Der Abschluss ist der perfekte urbane Kontrast: Der Blick auf den See und ein verdientes Bier bei den Bains des Pâquis. Eine alpine Gravelrunde, die Westschweiz, Frankreich und das Genfer Stadtlicht verbindet.
    Hinweis zur Route: Zwischen Col de Crozet und Genf führt die geplante Runde direkt am Genfersee entlang und bringt dich mitten in die Stadt, ohne den Umweg über den Flughafen oder die UNO.


  • Alpine Gravel Creux du Van (57.7 km | 04:30 | 1,250 m) Die Tour startet in Yverdon-les-Bains. Die Räder rollen auf gut ausgebauten Strassen Richtung Jura. Der Verkehr ist spürbar, aber er dient nur als Prolog für das, was folgt: Ein Panorama, das dich packt. Der Blick schweift über den Neuenburgersee und Yverdon – bei klarer Sicht sogar bis zu den Gipfeln der Berner Alpen und dem Mont Blanc im Wallis. Der echte Flow setzt ein, sobald du Richtung Sainte Croix abbiegst. Hier beginnt das eigentliche Gravel-Abenteuer: Bilderbuch-Jura auf schmalen Strassen, breiten Forstwegen und technisch feinen Singletrails. Bevor das Spektakel des Creux du Van auf dich wartert, ist die Pause bei La Baronne Pflicht. Wichtig: Nimm genug Cash und Zeit mit.
    Zum Aussichtspunkt geht es am Ende ein kurzes Stück zu Fuss, da Fahrverbot herrscht – aber die kurze Anstrengung lohnt sich für diesen Ausblick. Danach folgt die Belohnung: Eine lange, leicht ruppige, aber perfekt fahrbare Abfahrt vorbei an der Ferme Robert. Wer mag, nutzt die Gelegenheit für einen schnellen Espresso oder ein Dessert.
    Anstatt direkt ins Tal nach Neuchâtel abzusacken, bleiben wir lange oben am Hang. Genau das macht das Finale so intensiv: Dichte Wälder, imposante Felswände und spektakuläre Querungen, die dich durch das charmante Boudry direkt nach Neuchâtel führen.
    Charakter: Rollender Einstieg, epischer Jurablick, Creux-du-Van-Spektakel und starke Hangquerungen.
    Tipp für Ruhe-Suchende: Wenn du Autoverkehr komplett meiden willst, bietet die alternative Route auf Komoot eine einsamere, aber deutlich härtere Herausforderung im Aufstieg.


  • Alpine Gravel Chasseral (56.3 km | 04:27 | 1,580 m) von Rainer Bühler
    Der Start ist pure Entspannung: Du rollst durch die Weinberge, den Blick weit über den See gerichtet. Dann folgt der Fokus – ein Mix aus Gravel und Asphalt treibt dich den Chasseral hinauf. Oben angekommen, wartet der Flow: Über den Chasseral-Grat ziehen dich technische Single Trails, bevor die Abfahrt Richtung Biel zeigt. Das Ziel ist klar: Pünktlich zum „First Friday“ in der Stadt einzutreffen. Eine Tour von Rainer Bühler.


  • Alpine Gravel Freiberge (65.5 km | 04:20 | 1,240 m) Du lässt das strenge Raster von La Chaux-de-Fonds schnell hinter dir. Während du über ruhige Straßen und weite Wiesen rollst, schweift der Blick Richtung Mont-Soleil und zum Chasseral. Kurz nach dem Start geht es steil bergab: Eine lange, schnelle Abfahrt katapultiert dich hinunter zum Doubs.
    Hier verändert sich der Vibe komplett. Die Tour wird alpiner, die Landschaft rauer. Singletrails und Wanderwege schlängeln sich am Fluss entlang, vorbei an imposanten Jurafelsen und steilen Kalkwänden. Der Flow ist da, aber die Strecke fordert dich: An zwei Stellen ist kurzes Absteigen angesagt, die steilen Meter schiebst du am besten zu Fuß. Doch der Trail bleibt gut fahrbar und belohnt dich mit purem Abenteuer.
    Die Route pendelt zwischen lebendigen Dörfern im Tal und der stillen Einsamkeit der Höhen. In Soubey gönnst du dir eine verdiente Pause – ein Eiskaffee oder ein Affogato sind hier genau das Richtige, bevor die letzten Höhenmeter dich fordern. Danach geht es über feine Nebenstraßen und schmale Wirtschaftswege weiter Richtung Saint-Ursanne.
    Diese Runde zeigt die Freiberge von ihrer überraschend wilden Seite: ruhig, felsig, flussnah und deutlich alpiner, als man es hier erwartet.


  • Alpine Gravel Schwarzsee (72.8 km | 05:33 | 1,920 m) Alpine Gravel Schwarzsee: Von Thun nach Bulle verbindet diese Route das Berner Oberland, Gurniggel und den Schwarzsee mit den Freiburger Voralpen – eine Etappe, die dich alles abverlangt. Der Flow beginnt mit dem schnellen Ausstieg aus Thun, gefolgt vom langen, treibenden Anstieg Richtung Gurniggel. Erst rollst du auf schmalen Strassen, dann übernimmt der Gravel. Oben angekommen, wartet das ultimative Panorama: Ein Blick, der dich sprachlos macht – über den Thunersee und Brienzersee bis hin zu Titlis, Eiger, Mönch und Jungfrau.
    Nach der Stierenhütte hältst du die Höhe, folgst der SchweizMobil-Route und tauchst ein in technische Singletrails und breite Forstwege, die dich hinunter zum Schwarzsee führen. Ein kleiner Tipp für die pure Abenteuerlust: Meide das Wochenende, wenn du die ungestörte Natur geniessen willst.
    Doch die Entspannung ist nur eine Atempause. Nach dem Schwarzsee wartet der zweite grosse Anstieg. Er beginnt extrem steil – ein kurzes Schieben gehört hier zum echten Gravel-Spirit. Aber die Belohnung ist pure Idylle: Die Route wird ruhiger, führt vorbei an einer Buvette und der stillen, kulturellen Kraft der Kartause La Valsainte. Zum Abschluss rollst du zügig über die Strasse Richtung Crésuz, passierst den Lac de Montsalvens und rollst direkt in den Bahnhof Bulle ein.
    73 km, 1’920 Höhenmeter. Ein episches Erlebnis, aber definitiv keine Spazierfahrt.


  • Alpine Gravel Seebergsee (81.7 km | 06:01 | 1,990 m) Der Start ist unkompliziert: In Spiez setzt du in den Sattel, der Weg führt dich Richtung Wimmis und Oey. Zuerst rollst du entspannt auf Velowegen und kleinen Strassen, während das Simmental enger wird und die imposanten Gipfel des Berner Oberlands näher rücken. Nach Oey wechselt die Kulisse – es wird schattig, der Bach begleitet dich durch den Wald. Wer heute lieber auf Asphalt bleibt, kann das ganz entspannt entscheiden.
    Nach rund 15 Kilometern wartet die erste Herausforderung: Der Anstieg zum Seebergsee. Die Strasse wird steiler, aber die Fahrt bleibt angenehm. Mit jedem Höhenmeter wird die Landschaft alpiner, die Felswände rücken in dein Sichtfeld. Und als Belohnung zwischendurch? Ein regionaler Selbstbedienungs-Kühlschrank am Wegrand. Kleiner Tipp: Pack genug Cash ein!
    Der Seebergsee ist dein Ziel für die erste grosse Pause. Ob badetauglich oder einfach nur zum Verweilen am Seeberg Restaurant – hier findest du den perfekten Moment zum Durchatmen.
    Danach wird es richtig gravelig. Der Schotter unter deinen Reifen übernimmt, es geht Richtung Stierberg-Alp, wo eine kurze Schiebe-Passage von etwa zehn Minuten auf dich wartet. Am Gubi-Pass belohnt dich ein gut fahrbarer Singletrail Richtung Zweisimmen mit purem Flow. Die Abfahrt bietet spektakuläre Ausblicke auf den Rinderberg und Richtung Gstaad, meist über breite Forst- und Teerstrassen.
    Der Weg führt dich weiter Richtung Boltigen, bevor die Strecke auf dem Veloland-Radweg den Kreis zurück nach Spiez schliesst. Eine Tour, die dich durch das Herz des Berner Oberlands trägt – abwechslungsreich, intensiv und mit genug Varianten, um deinen eigenen Rhythmus zu finden.


  • Alpine Gravel Chinzig Chulm (51.3 km | 07:42 | 2,520 m) Alpine Weite und erstklassiger Schotter: Die Tour über den Chinzig Chulm rollt auf dem Gravelbike einfach perfekt. Zwei lange Anstiege fordern deine Ausdauer, besonders der zweite Weg Richtung Chinzig wird knackig und steil. Doch der Flow lässt dich nicht im Stich. Als Belohnung wartet das Bergrestaurant Lipplisbüol – der ideale Spot für die verdiente Zwischenverpflegung.


  • Alpine Gravel Engstlenalp (54.7 km | 03:48 | 1,430 m) Alpine Gravel pur: Die Route zur Engstlenalp fordert dich. 54,7 Kilometer durch hochalpine Landschaften, 1.430 Höhenmeter, die deine Waden brennen lassen. Während der Weg dich auf 1.970 Meter Höhe führt, zählt nur der Flow auf dem Schotter. In etwa drei Stunden und 48 Minuten liegt das Ziel vor dir.


  • Alpine Gravel Mythen (58.7 km | 03:45 | 1,330 m)


  • Alpine Gravel Zugerberg (48.2 km | 03:27 | 1,210 m) von Rainer Bühler
    Nur 20 Minuten mit der S-Bahn ab Zürich-Wollishofen – und das Abenteuer startet. Rainer Bühler entführt dich auf einer Traumtour von Baar bis nach Luzern. Du rollst durch malerische Abschnitte, genießt atemberaubende Ausblicke und spürst den puren Flow auf dem Gravel. Pack das Bike ein und lass dich treiben.


  • Alpine Gravel Rigi (42.0 km | 04:16 | 1,760 m) Alpine Gravel Rigi: Harte Arbeit trifft auf eine gewaltige Bühne. Direkt nach dem Start am Bahnhof Goldau gibt es kein sanftes Einrollen – die schmale Teerstrasse zieht dich sofort steil nach oben. Doch der Schweiß lohnt sich: Der Lauerzersee und die markanten Mythen begleiten dich bereits früh auf dem Weg. Je höher du kommst, desto weiter öffnet sich die Welt – über den Zugersee bis hin zum massiven Gotthardmassiv.
    Nach dem Ferienhaus Romana wird es knackig. Die engen Spitzkehren fordern volle Konzentration, und spätestens beim Hotel des Alpes wird es richtig alpin. Mit Steigungen von bis zu 20 % ist die Route technisch fordernd. Wer ohne E-Unterstützung unterwegs ist, kommt um kurze Schiebepassagen nicht herum – und genau das macht den Reiz aus.
    Oben angekommen, ab Rigi Staffel, belohnt dich die Natur mit einem Panorama, das bis zum Titlis und dem Sustenhorn reicht. Rigi Kulm ist der touristische Höhepunkt, doch kurz darauf findest du wieder deinen eigenen Rhythmus auf gut fahrbaren Forststrassen Richtung Rigi Scheidegg. Aber Achtung: Die Abfahrt ist technisch und alpin. Steiler, wechselnder Untergrund zwischen Wiesen, Trails und Schotter verlangt volle Aufmerksamkeit.
    Zwischen Scheidegg und Gätterlipass hast du die Wahl: Die klassische MTB-Route oder die exponierte Gratlinie? Die Gratlinie bietet mehr Schiebepassagen, aber dafür ein unvergleichliches Panorama. Auf dem Weg zurück um die Hochflue herum schenkt dir die Tour einen letzten Blick auf den Urner See. Für die Rückfahrt nach Goldau meiden wir die Autobahn und wählen die ruhige Südseite – landschaftlich reizvoller und der perfekte Abschluss für dieses Abenteuer.


  • Alpine Gravel Pilatus (56.8 km | 04:07 | 1,700 m) Pilatus und Eigentthal – wer die Gegend kennt, weiß, was ihn erwartet. Für alle anderen: Schnappt euch die Gravelbikes, denn diese Region ist pures Gravel-Glück. Die Wege fordern dich mit knackigen Anstiegen, doch der Flow bleibt gewahrt und die Trails sind immer fahrbar. Als Belohnung wartet das Panorama: spektakuläre Ausblicke auf den Pilatus und den Vierwaldstättersee begleiten dich auf jeder Etappe. Und das Beste? Selbst Mitte November ist das Gelände perfekt für eine energiegeladene Runde.


  • Alpine Gravel Appenzellerland (65.0 km | 04:58 | 1,750 m) Der Puls steigt, die Trails locken. Tour #13 bringt dich mitten ins alpine Herz des Appenzellerlands. 65 Kilometer pure Gravel-Action warten auf dich. Du erklimmst 1.750 Höhenmeter durch beeindruckende Landschaften und meisterst die Anstiege in knapp fünf Stunden. Danach folgt die Belohnung: 1.690 Höhenmeter geht es bergab – voller Flow und Adrenalin.


  • Alpine Gravel Ibergeregg (43.8 km | 02:45 | 1,150 m) von Rainer Bühler
    Dein perfekter Nachmittag startet in Einsiedeln. Die Route führt dich über Unteriberg und Oberiberg hinauf Richtung Ibergeregg und Brunni. Überall entdeckst du neue, überraschende Ausblicke, die dich immer wieder innehalten lassen. Dein Blick schweift über die Einsiedler Skisprungschanzen, den Sihlsee, den Gross Aubrig und den Redertengrad – sogar die Mythen und der Stoos sind Teil dieser Kulisse. Ein kurzer, knackiger Moment, in dem du das Bike am Ibergeregg-Anstieg kurzschieben musst, gehört zum Abenteuer dazu, doch der Flow und die Panorama-Highlights belohnen dich sofort.


  • Alpine Gravel Rosenhöchi (47.8 km | 04:41 | 1,570 m) Ab Einsiedeln geht es direkt rein ins alpine Gelände. Die Tour bietet massiven Schotteranteil und puren Gravel-Flow. Der Untergrund knirscht, die Landschaft beeindruckt. Eine kurze, knackige Passage verlangt nach technischem Fokus – wer die nötigen Skills oder eine absenkbare Sattelstütze am Start hat, fährt die Passage einfach im Flow durch.


  • Alpine Gravel Rossweidhöchi (45.1 km | 03:45 | 1,810 m) von Rainer Bühler
    Der Blick schweift über die schneebedeckten Gipfel der Zentralschweizer Alpen – die perfekte Kulisse für diese Pfingst-Tour. Der Aufstieg nach Sattelegg rollt entspannt auf der Straße, ganz ohne Verkehr. Dann wechselt das Terrain: Ab Sattelegg übernimmt der Gravel. Fast 100 % Schotter, nur kurze Schiebepassagen unterbrechen den Flow. Als krönendes Pre-Finale wartet die Rossweidhöchi auf dich.


  • Alpine Gravel Schwialp (50.4 km | 03:42 | 1,380 m) von Rainer Bühler
    Der Blick wandert von einem glitzernden Panorama zum nächsten: Diese Tour verbindet den Klöntaler See mit dem Wägitaler See in einer spektakulären Linie. Vor der Schwialp fordert dich der Weg kurz heraus – etwa 30 Minuten lang schiebst du dein Bike durch das Gelände. Doch sobald du oben bist, übernimmt der Flow. Es geht steil, aber perfekt fahrbar bergab, und die Aussicht auf beide Seen bleibt dein ständiger Begleiter. Ein echtes Erlebnis, so wie Rainer Bühler es uns zeigt.


  • Alpine Gravel Bockmattli (39.8 km | 03:24 | 1,160 m) Spätherbst-Vibes und knackige Luft: Wir starten in Lachen und ziehen Richtung Ziegelbrücke. Der absolute Flow-Moment? Der Übergang vom Bockmattlipass ins Schwändital, während der Wägitalersee die perfekte Kulisse bildet.
    Aber Achtung, dieses Abenteuer fordert uns: Wir schieben deutlich mehr, als wir ursprünglich geplant haben. Die Fahrstrasse hoch zum Bockmattlipass ist wegen Bauarbeiten ab der Hälfte bis Ende November gesperrt. Und im oberen Schwändital wird das Gravelbike zum Trage-Bike, da die Strecke für Bikes eigentlich gesperrt ist – wir nehmen die Herausforderung natürlich an. Wer den Schiebepass meiden will, kann zwischen Vorderthal und Innerthal auf die Straße ausweichen, muss dann aber den Verkehr aushalten. Ein echtes Erlebnis für alle, die das Gelände lieben und nicht vor dem nächsten Hindernis zurückschrecken.


  • Alpine Gravel Heinzenberg (50.9 km | 04:19 | 1,720 m) Vergiss die hochalpine Gigantomanie – der Heinzenberg liefert das, was wir wirklich brauchen: Flow. Er ist keine extreme Hochgebirgsarena, aber genau diese Mischung macht die Runde zu einer der stärksten in Graubünden. Schon kurz nach dem Start schiebst du über einen schmalen, perfekt fahrbaren Singletrack hinunter zum Rhein. Danach rollst du entspannt durch die Felder Richtung Thusis, während die Landschaft immer alpiner wird.
    Der Aufstieg führt dich über Wander- und Wirtschaftswege, der Untergrund wechselt rhythmisch zwischen Schotter und kurzen Asphaltpassagen. In Tschappina hältst du kurz inne – der Blick auf den Piz Beverin, besonders mit einer Schneekappe, ist pure Inspiration. Die Tour lebt von ihren Perspektiven: Domleschg, Calanda, Feldis, die Rückseiten der Lenzerheide-Gipfel und später der weite Blick ins Safiental, die Rheinschlucht und die Surselva.
    Nach dem kleinen Skigebiet mit seinen nostalgischen Schleppliften ändert sich die Stimmung. Die Route quert nun weit und aussichtsreich den Hang, vorbei an unzähligen Maiessässen. Der Heinzenberg wirkt hier wie aus der Zeit gefallen. Zum Abschluss liefert die Abfahrt das volle Alpine-Gravel-Paket: schnelle Schotterwege, knackige Singletracks und technische Passagen mit dem spektakulären Blick auf die Rheinschlucht und die Flimser Felsen. Einfach aufsteigen und losrollen.


  • Alpine Gravel Palfries (54.3 km | 04:12 | 1,520 m) Nur 50 Minuten von Zürich entfernt tauchst du in eine völlig andere Welt ein. Ab Walenstadt rollst du kurz ein, bevor der Anstieg zur Hochebene „Palfries“ die Beine fordert. Es wird steil, es wird intensiv, aber der permanente Blick auf die Churfirsten aus der ersten Reihe ist einfach überwältigend. Auf der Abfahrt nach Sargans wartet noch ein kleines Schmankerl auf dich. Diese Runde ist pure Magie und definitiv einen Trip wert!


  • Alpine Gravel Säntis (63.0 km | 04:55 | 1,640 m) Start in Wattwil, der Blick weit nach oben: Entweder die Churfirsten oder der Säntis – oder das Beste aus beiden Welten ragen direkt vor dir auf. Die Route führt dich durch das malerische Toggenburg bis hinunter nach Salez ins Rheintal. Du rollst viel auf der Strasse, doch immer wieder locken wunderschöne, teils knifflige Gravel-Abschnitte, die den Flow perfekt machen.


  • Alpine Gravel Vilan (46.7 km | 04:05 | 1,640 m) Vergiss die Dolomiten oder das Engadin – die wahre Magie liegt hier, rund um den Vilan. Der Anstieg von Jenins aus ist steil und fordert dich, aber die Belohnung ist absolute Premium-Klasse. Besonders Mitte Oktober, wenn die Lärchen in Prachtfarben leuchten und die grauen Felswände regelrecht erstrahlen. Zusammen mit den bunten Flechten entsteht ein Farbspektakel, das dich mitten ins Geschehen zieht.
    Die Abfahrt Richtung Seewis führt dich mitten durch das Sumpfgebiet Sadrein. Hier ist Graveln in seiner ehrlichsten Form gefragt: Auf rund 45 Minuten Auf- und Abstieg, Schieben und das Rad über einen Bach heben, ist volle Konzentration angesagt.
    Ein Café in Seewis? Fehlanzeige. Aber ein Spar ist da. Also: Bier besorgen, auf die Sonnenbank setzen und den Blick über das Prättigau genießen. Start und Ziel sind in Bad Ragaz – von Zürich aus in nur gut 70 Minuten erreichbar.


  • Alpine Gravel Furner Berg (49.9 km | 03:56 | 1,480 m) von Rainer Bühler
    Du liebst das Konzept von Underbiking? Du willst dein Gravelbike genau dort bewegen, wo andere schon längst auf den MTB-Modus schalten? Dann ist dieser Track dein nächstes Abenteuer. Der Weg Richtung Danusa-Bergbahn ist pure Entspannung: Der Boden unter den Reifen fließt, du findest deinen Flow und genießt die sanften Anstiege am Furner Berg. Doch die Idylle endet an der Bergstation. Danach wird es wild. Es geht steil bergab, das Gelände wird ruppig und dein Bike arbeitet hart. Die Abfahrt schüttelt dich ordentlich durch. Meistens bleibst du im Sattel und meisterst die technischen Passagen, doch wenn die Steigung zu extrem wird, ist kurzes Schieben unvermeidlich. Ein echter Test für dein Material und deinen Mut.


  • Alpine Gravel Brambrüesch (39.6 km | 03:52 | 1,550 m) von Rainer Bühler
    Alpine Höhenmeter und erstklassiger Flow: Von Feldis aus führt dich dieser Weg direkt zum Brambrüesch, dem Hausberg von Chur. Der Untergrund bietet alles, was das Gravel-Herz begehrt. Auf deiner Route begegnest du der Geschichte: Du passierst die „Lady Patricia“, die beeindruckende Crash-Site eines US-Bombers aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein kurzer, intensiver Moment des Schiebens (ca. 20 Minuten) gehört am Ende Richtung Gipfel dazu – doch danach rollt es wieder perfekt auf dem Gravelbike. Ein echtes Abenteuer von Rainer Bühler.

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