Verloren in Friaul-Julisch Venetien - bikepacking mit Alvento

Wenn das italienische Magazin alvento von einem „State of Mind“ spricht, dann meinen sie nicht nur das Radfahren, sondern das pure Entdecken. In dieser Collection zeigen sie uns, dass Friaul-Julisch Venetien weit mehr ist als nur eine flache Ebene zwischen Alpen und Lagunen. Wer glaubt, die Region sei nur ein entspannter Rolltrip, hat die knackigen Anstiege am Monte Prat oder die hügeligen Weinberge des Collio wohl unterschätzt. 🚲

Freu dich auf eine wilde Mischung aus wilden Flüssen wie dem Tagliamento, dichten Wäldern und der wohlverdienten Belohnung nach dem Uphill: erstklassiger Prosciutto aus San Daniele. Es ist ein echtes Abenteuer für den Gravel-Spirit, ganz im Stil der anderem Aövetno Touren Touren durch die Dolomiten, den Norden Italiens oder den Salento Trail. ✨

Mehr Touren in „Alvento Destinations 03“, einem italienischen Buch voller ziemlich ungewöhnlicher Reiseideen in Italien und darüber hinaus. Falls du dir das gute Stück selbst ins Regal stellen willst: https://alvento.cc/prodotto/destinations-italy-unknown-3/

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  • Etappe 1: Gorizia nach Vito d'Asio – verloren in Friaul-Julisch Venetien (80,8 Meilen | 10:12 | 5.900 Fuß) Die erste Etappe in Friaul-Julisch Venetien fordert dich von der ersten Minute an – die Strecke ist lang, also pack genug Proviant ein. Zuerst rollst du durch die sanften, hügeligen Weinberge von Collio, bevor die Route zwischen den Flüssen Natisone und Torre flacher wird und du in den Flow kommst. Der Weg führt dich den Torre hinauf nach Reana del Rojale. Ein kurzer Stopp in San Daniele ist Pflicht – gönn dir den legendären Prosciutto, bevor es weitergeht.
    Nachdem du das Ufer des Lago di Ragogna passiert und den Tagliamento überquert hast, wartet die erste große Herausforderung: Der Anstieg zum Monte Prat. Von Cornino aus kämpfst du dich 12 Kilometer den Berg hinauf. Mit durchschnittlich 5 % und maximal 10 % in den steilen Passagen bleibt der Puls kontrollierbar, während die vielen Haarnadelkurven dir immer wieder Momente zum Durchatmen schenken. Oben angekommen, belohnt dich das Plateau von Forgaria nel Friuli mit einem Mix aus weiten Weiden und dichten Buchenwäldern. Die anschließende Abfahrt entlang des Wildbachs Arzino fließt direkt hinunter nach San Francesco di Vito d'Asio. Den Tag lässt du im Hotel und Restaurant Da Renzo ausklingen – der perfekte Ort, um die Akkus für das nächste Abenteuer zu laden.
  • Etappe 2: Vito d'Asio nach Tramonti di Sotto – verloren in Friaul-Julisch Venetien (39,2 Meilen | 05:25 | 5.500 Fuß) Das Val d'Arzino zeigt dir seine wilde Seite. Zwischen den gewachsenen Strukturen des Friaul-Julisch Venetiens und kleinen Orten wie dem ruhigen Vito d'Asio findest du unberührte Landschaften und echte Herausforderungen. Dein Fokus liegt voll auf dem Trail, während du die 1.000 Höhenmeter des Sella Chianzutan bezwingst. Die Belohnung folgt prompt: Eine Abfahrt, die dich direkt zum Lago di Verzegnis, unweit von Tolmezzo, führt. Nach der Überquerung des Tagliamento und der Malga Grasia wartet der nächste Punch – die Forcella di Monte Rest. 1.800 Höhenmeter auf weniger als 50 Kilometern fordern alles von dir. Doch wenn die Anstrengung nachlässt, übernimmt der Flow: Eine lange, schnelle Abfahrt führt dich schließlich nach Tramonti di Sotto in der Provinz Pordenone.
  • Etappe 3: Tramonti di Sotto nach Casarsa della Delizia – verloren in Friaul-Julisch Venetien (86,9 Meilen | 10:30 | 6.875 Fuß) Du rollst von Norden nach Süden durch das Val Tramontina, eingekesselt von den Karnischen Voralpen, während die Meduna sanft an deinem Reifen vorbeifließt. Die Strecke hält ständig neue Überraschungen für dich bereit: Kurz nach Tramonti di Sotto entdeckst du den glitzernden Tramonti-See, der sich zwischen den Hängen von Chiarandeit und Pinada schmiegt.
    Der Flow übernimmt die Regie: Die Fahrt Richtung Dardago geht meistens bergab, nur ein kurzer, knackiger Anstieg nach Frisanco unterbricht den Rhythmus. Dann wartet die eigentliche Herausforderung – der lange, eindrucksvolle Aufstieg nach Piancavallo. Du verlässt die lauten Straßen und findest deinen Weg über einen einsamen Radweg direkt in die Natur. Du erreichst das „Venezia delle Nevi“, das Skigebiet Piancavallo, das mit seinem Beinamen für seine schneereiche Pracht steht. Der Untergrund wird hier stellenweise ruppig und holprig, aber genau das ist der Moment, in dem dein Gravelbike zeigt, was es kann.
    Dein Abenteuer führt dich weiter durch den dichten, östlichen Teil des Cansiglio-Waldes. Über Sacile und Vigonovo rollst du schließlich nach Casarsa della Delizia – ein Ort voller Geschichte, der als Geburtsort von Susanna Colussi, der Mutter des berühmten Schriftstellers Pier Paolo Pasolini, bekannt ist.
  • Etappe 4: Casarsa della Delizia nach Gorizia – verloren in Friaul-Julisch Venetien (64,8 Meilen | 07:06 | 850 Fuß) 100 Kilometer (62 Meilen) flaches Rollen, purer Flow. Die letzte Etappe führt dich entspannt durch die friaulische Ebene, wo Land und Wasser ineinander übergehen – ein Gefühl, das besonders im alten Mühlendorf Ariis spürbar wird. Du erkundest die Kanäle von Palmanova, einer imposanten Sternstadt, die die Venezianer bereits 1593 erschufen. Auf dem Rückweg nach Gorizia begleiten dich der Isonzo und sein Nebenfluss Vipacco, der dich ein Stück weit nach Slowenien hineinführt. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen den Ländern fast vollständig. Es ist der perfekte Vorbote auf 2025, wenn Gorizia und das slowenische Nova Gorica gemeinsam als europäische Kulturhauptstadt erstrahlen.

Copyright Fotos und Touren - alvento – italienisches Radsportmagazin

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